Beim blättern und lesen der Ausgabe 04/2010 der Zeitschrift FREERIDE hab ich doch echt gelesen, dass der District Ride ein erneutes mal zurück nach Nürnberg kommt.
Die Info war so klein und kurz das man sie schnell überlesen konnte. Aber um so mehr hab ich mich gefreut, wie ich es beim 2ten Durchblättern gelesen hab….
Red Bull sponsort einige Events auf dieser Erde. Einer der bekanntesten aus dem Bereich Freeride ist die Red Bull Rampage, die in Utha statt findet.
Bei der ganzen Vorfreude auf den Urban Freeride Event 2011 in Frankens Metropole Nr.1 kamen die Erinnerungen an die letzten District Rides der Jahre 2005 & 2006 hoch.

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Red Bull District Ride 2005

Am 24. September war es soweit. Der District Ride, ein Urban Freeride Event war in Nürnberg am Start. 27 der weltbesten Mountainbike Rider aus 10 Nationen versammelten sich in der historischen Stadt. Der Streckenverlauf war in mehrere Districts unterteilt.
Start war oberhalb der Burgmauer, wo es kurz darauf in den Drop District ging. Dort konnten die Pros zwischen 2 Lines wählen. Die eine Line hatte den “Monster-Drop”, der direkt von der Burgmauer 10m in die Tiefe ging. Die 8m entfernte Holzrampe diente zur Landung. Diese Line wurde hauptsächlich von den vollgefederten Bikes genutzt, aber auch ein Hardtail ging da runter 8)
Die 2te Line in diesen District hatte auch noch 5m Höhe und 7Meter Weite.

Es folgte der Slopstyle District.
Als erstes war ein 4 Meter Drop zu bewältigen. Danach folgte ein Curved Bank mit Holz-Mauer. Im Anschluß musste man zwei ca. 4 Meter hohe Boxen überwinden. Eine Jump-Ramp diente als Absprung und eine Holzrampe zur Landung. Hier gab es auch den heftigsten Crash. Ein Norweger versuchte einen Backflip auf die Box und konnte diesen aber nicht sicher landen und viel die 4 Meter von der Box auf den harten Beton. Seine Hüfte musste im Krankenhaus untersucht werden. Die Stelle wurde nach dem Crash mit dutzenden Strohsäcken abgesichert !?!?!
Hmmm…. die Sicherung hätte wohl vorher mehr gebracht!

Nr.3 District Northshore District
Es konnten 3 unterschiedliche Lines ausgewählt werden. Die rechte Line war die einfachste. Die mittlere war sehr schwierig, da die schmalste Stelle bloß max. 10 cm breit wahr. Die linke war die höchste, mit einem Step-Up Jump und einem ca. 4 Meter Drop.

Nr.4 Street District
Als “Einstieg” wurde oft die Jump-Box mit Subbox genutzt. Dahinter gab es unterschiedliche Banks, einen Wallride und einen Curved Wallride. Außerdem gab es noch eine Spine-Ramp.

Nr.5 und auch der letzte District war der Dirtjump District
Es gab eine Line aus 3 Doubles. Als Absprung wurden Jump-Ramps benutzt mit einer Dirt-Landung.

Hier ein paar Pics aus meiner “Sammlung” ;)

Der glorreiche Sieger 2005 war Aaron Chase (USA). Paul Basagoitia (USA) landete auf dem zweiten und Kyle Strait (USA) auf dem dritten Platz.

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Red Bull District Ride 2006

Am Freitag, 4. August 2006, am ersten Tag, hatten sich 20 Rider in Nürnberg gemeldet um sich zu battlen.
Auf dem Plan stand: Das 1. Qualifying und der Oakley Sick-O-Award. Nach der 2. Qualifying-Runde am Samstag war es nur für 10 Biker möglich ins Finale zu kommen. Aus dem Grund mussten die Pros am Freitag einige Punkte vorlegen, um für das 2. Qualifying gut dazustehen.
Wie schon 2005 war der Start der Drop District an der Nürnberger Burg.
Nach dem Drops folgte der Downtown District, der mit Rampen hinüber zum Wings District führte. Danach folgte der Street District, Up’n Down District bis hin zur finalen Line, dem Dirt District.

Unsere deutschen Pros Amir Kabbani, Timo Pritzel und Carlo Dieckmann zeigten sich 2006 von ihrer besten Seite.
Eindeutig zu sehen war, dass sich die Pros im ersten Quali-Lauf noch zurückhielten. Die Erwartungen waren aus dem Grund für den 2. Qualifikationslauf und besonders dem Finale sehr hoch! Auf den Besten wartete nich nur ein dickes Preisgeld, sondern auch noch ein fetter Ford Pick Up.

1. Cameron McCaul (USA) 32,2
2. Amir Kabbani (GER) 28,9
3. Timo Pritzel (GER) 28,8
4. Paul Basagoitia (USA) 27,6
5. Carlo Dieckmann (GER) 25,0
6. Darren Berrecloth (CAN) 23,6
7. Aaron Chase (USA) 23,0
8. Pascal Breitenstein (SUI) 21,8
9. Niels Windfeldt (NOR) 21,7
10. Gee Atherton (UK) 21,5
11. Lance McDermott (UK) 20,0
12. Adam Hauck (USA) 19,1
13. Andreu Lacondeguy (ESP) 18,8
14. Grant Fielder (UK) 17,3
15. Joscha Forstreuter (GER) 17,1
16. Christopher Hatton (FRA) 14,7
17. Mischa Breitenstein (SUI) 14,5
18. Cameron Zink (USA) 4,3 (gestürzt)
19. Kyle Strait (USA) 0,0 (technische Probleme)
20. Gareth Dyer (CAN) (technische Probleme und im Training leicht verletzt)
21. Trond Hansen (nicht angetreten, verletzt)
22. Thomas Vanderham (nicht angetreten, verletzt)

Am ersten Tag kam nach dem 1.Qualifying der Oakley Sick-O-Award. Nominiert wurden 5Rider, die in der Street Zone gegeneinander antreten mussten. Am Start waren Lance McDermott, Cameron McCaul, Adam Hauck, Grant Fielder und Aaron Chase, der für den zwar zuvor nominierten aber nicht angetretenen Timo Pritzel antrat.
Gewonnen hatte bei diesem Battle Adam Hauck. Aaron Chase und Lance McDermott teilten sich Platz 2

Die beiden Jahre waren ein Traum! Einfach geil die Pros in heimischer Gegend richtig gut abgehen zu sehen. Aus dem Grund freue ich mich schon tierisch darauf, wenn nach 5Jahren Pause 2011 der District Ride in Nürnberg sein Coming Back feiert.
Ich werde wieder dort sein, den Foto heiß laufen lassen und glaubt es mir, ein neuer Artikel hier wird folgen :D

ride on – feel free!!!